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Ein langer Sommer geht zu Ende

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Ein langer Sommer geht zu Ende

Was war?
Vor einem halben Jahr kamen wir an einem verschneiten Wochenende das erste Mal in Augustusburg den steilsten Markt Deutschlands hinauf. Nun haben wir an einem verregneten Septembersamstag schon unser Abschieds-Spät-Sommerfest gefeiert und machen uns wieder auf, nach Köln, nach Dresden und nach Bamberg. In den sechs Monaten dazwischen haben wir, hier in Augustusburg, einen langen Sommer verbracht. Der war gefüllt mit viel Schönem, Neuem, Spannendem und Aufschlussreichem. Wir haben viele Menschen kennengelernt, viel Neues erfahren, viele Orte entdeckt, viele Geschichten (und viel Geschichte) in Erfahrung gebracht. Dafür möchten wir uns bedanken, denn ohne die Gastfreundschaft und Offenheit, mit der uns überall begegnet wurde, hätte all das nicht funktioniert.

Was bleibt?
Wir bleiben dem Städtchen im Erzgebirge verbunden und hoffen, dass auch unsere Zeit in Augustusburg etwas bleibendes hervor gebracht hat. Da gibt es zum Beispiel eine Homepage, auf der alle Vereine Augustusburgs vernetzt werden können; das Augustusburger Kinderbuch Hehe! Huhu!, welches nun in einigen Grundschulklassen Schullektüre werden soll; eine Gruppe von Menschen, die sich für die Auseinandersetzung mit der Augustusburger NS-Vergangenheit einsetzen möchte und plant Stolpersteine zu verlegen; Erinnerungen an ein Theaterstück mit Schüler*innen; einen Sagenweg in Erdmannsdorf; und viel Kleines und Großes drumherum.

Nur uns gibt es ab jetzt nicht mehr im Lehngericht, aber dafür drei neue Residenz-KünstlerInnen, denen wir hier alles Gute wünschen.
Wir drei verabschieden uns nun, kurz bevor der Winter kommt, und freuen uns auf ein Wiedersehen. Schön war’s hier.

Robert, Felix und Maja