Ein halbes Jahr ist es nun her, dass es uns drei in die sächsische Kleinstadt verschlagen hat. In einer Zeit als keine*r sich raus traute und alle auf sich und die Liebsten aufpassten strandeten wir hier und haben vorsichtig Kontakt gesucht. Wir haben mir euch Träume, Wünsche und Hoffnungen an den Maibaum gehängt, Digitalisierung der etwas anderen Art in die Stadt gebracht und versucht jede*n mitzunehmen. Dafür habt ihr uns Bücher gebracht und wir euch wiederum Essen gemacht und es entwickelte sich ein Geben und Nehmen, ein miteinander Agieren, Geschichten austauschen und Freundschaften Knüpfen. Ein wenig schmerzt es einen so wundervollen Ort zu verlassen, ein wenig zieht es uns aber auch in unsere jeweilige Heimat zurück. Zurück zu Freund*innen, Familie, ins Großstadtleben. Aber wird werden auch dort berichten. Wir werden erzählen von Menschen, die für viele neue Sachen zu begeistern sind. Wir werden erzählen von der Kleinstadt im Herzen von Sachsen, wo man mit offenen Armen und Herzen empfangen wird und eben nicht aus jedem zweiten Fenster grimmig angeschaut wird. Wir werden erzählen von Ungewöhnlichem, Außergewöhnlichem und Faszinierendem. Was bleibt sind Ansätze, die Ideen der Frauen von Augustusburg, Kaffeerunden, und das verspeiste Wissen aus wertvollen Büchern.

Für uns ist es Zeit zu gehen. Doch neue Menschen werden nun folgen die einmalige Chance erhalten diese Stadt in ihrer versprenkelten Art zu entdecken, und neue Ideen mitzubringen, mit euch zu erleben, in sich aufzunehmen und schlussendlich wieder in die Welt zu tragen. Dafür und für euch haben wir das Licht gleich an gelassen.